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Warum ich keine Ernährungsberatungen mehr mache - ein Blick hinter die Fassade


© Foto: Foto- & Filmschmiede by Katharina


Die perfekte Ernährung gibt es nicht


Während meiner Tätigkeit als Ernährungsberaterin und speziell als ganzheitliche Gesundheitsberaterin wurde mir immer deutlicher bewusst, dass es keine "eine Größe passt für alle" Ernährung gibt. Jeder und jede von uns hat einen einzigartigen Körper, Lebensstil und individuelle Bedürfnisse. Daher ist es unrealistisch, eine allgemein gültige und perfekte Ernährung zu empfehlen oder einen allgemein gültigen Ernährungsplan zu schreiben. Stattdessen sollten wir die Vielfalt der Ernährungsansätze akzeptieren und eine maßgeschneiderte Herangehensweise für jeden einzelnen Menschen finden.

Hinter Ernährungsthemen stecken oft tiefere Themen

Ernährung ist oft eng mit unseren Emotionen und tief verwurzelten Gewohnheiten verbunden. Es geht nicht nur darum, einen Ernährungsplan zu erstellen, sondern auch darum, hinter die Fassade zu blicken und mögliche zugrundeliegende psychologische Aspekte zu erkennen. Menschen können ihre Emotionen mit Essen kompensieren oder bestimmte Essgewohnheiten aus vergangenen Erfahrungen entwickelt haben.

Eine ganzheitliche Ernährungsberatung erfordert daher einfühlsame Gespräche und den Willen, den Menschen in seiner Ganzheit zu verstehen. Hier hilft ein Ernährungsplan allein nicht, auch die Themen dahinter müssen gesehen werden und das geht nur über verschiedene Wege und Methoden. Ein Weg, der mir hier besonders wichtig erscheint, ist das persönliche Gespräch.


Ganzheitlicher Kontext - der Mensch als Ganzes



Jeder und jede ist individuell

Wir alle sind einzigartig, und das schließt auch unsere Ernährungsbedürfnisse und Vorlieben ein. Es ist wichtig, auf die individuellen Bedürfnisse, Abneigungen, Lebensstile und kulturellen Hintergründe Rücksicht zu nehmen. Als Ernährungsberater*innen sollten wir uns nicht auf vorgefertigte Lösungen verlassen, sondern individuelle und angepasste Empfehlungen aussprechen.

Ganzheitlicher Kontext - der Mensch als Ganzes

Mein Verständnis von Ganzheitlichkeit bedeutet, den Menschen als ein komplexes Wesen zu betrachten, bei dem Ernährung nur ein Teil des Ganzen ist. Daher habe ich mich dazu entschlossen, Ernährungsberatungen nur noch im Kontext einer umfassenderen und ganzheitlichen Betrachtungsweise anzubieten. Gespräche und das Verständnis für die Gesamtheit der Person sind unverzichtbar, um nachhaltige positive Veränderungen zu bewirken.

Ich möchte betonen, dass ich nach wie vor von der Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung überzeugt bin, aber ich glaube, dass wir als Berater*innen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen müssen, um langfristige und wirklich positive Veränderungen zu fördern.

In Zukunft werde ich mich verstärkt auf ganzheitliche Ansätze konzentrieren.

Wir bestehen schließlich nicht nur aus unserem Körper - mit unserem Geist und unserer Seele ist da noch so viel mehr in uns und die Summe von allem ist Gesundheit. Nur, wenn man den Menschen in seiner Ganzheit betrachtet, kann man die Ursachen finden und dort mit der richtigen und individuellen Anwendung oder Beratung ansetzen.

Dafür ist viel Einfühlungsvermögen und ein Blick auf alle Ebenen sowie intuitives Arbeiten notwendig. Es geht darum, den richtigen Zugang zu dir zu finden - das kann für den einen Menschen der Zugang über das Gespräch und für den anderen der Zugang über Energiearbeit oder die Bioresonanz sein. Letztlich ist in uns alles mit allem verbunden und alles hängt zusammen. Man kann sich das vorstellen, wie kleine Zahnräder, die ineinander greifen. Sobald sich auch nur eines ein wenig bewegt, bewegen sich auch die anderen mit.

Mir ist bei unserer gemeinsamen Arbeit vor allem wichtig, dir Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, damit du sowohl physisch wie auch psychisch wieder in dein Gleichgewicht kommst.

Ein Zitat von Arthur Schopenhauer besagt es treffend:

"Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts."


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